Laut einer Statistik von Dr. Blobel...
… gibt es bei Stuten mit entsprechenden Bewegungsmöglichkeiten kaum Geburtskomplikationen, während sie bei der Stallhaltung signifikant häufiger sind. Von Natur aus ist das Pferd ein Steppentier, welches ständig auf Nahrungssuche ist. Dabei nimmt es jeden Ast, altes Gras und Laub auf und muss dabei aufgrund des Mangels an Fressbarem ständig suchen und sich in allen Gangarten bewegen. Fressen zur Deckung der Energie und Fressen als Beschäftigung, um sich dabei ständig in Bewegung zu halten, ist nach heutigen Erkenntnissen der entscheidende Anteil für eine gesunde Zucht und Aufzucht.

 

Die Trächtigkeit bei Pferden dauert 11 Monate mit einer Schwankungsbreite zwischen 320 und 355 Tagen, wobei Überschreitungen der Durchschnittszeit häufiger sind als Unterschreitungen. Bereits am 18. Tag nach der letzten Bedeckung kann ein geübter Fachmann die für eine Trächtigkeit übliche Kontraktion der Gebärmutter über die rektale Untersuchung feststellen.

 

Die meisten Fohlen mit einem Nabelbruch zeigen einungestörtes Allgemeinbefinden bei guter Entwicklung. Verständlich daher die Hoffnung einiger Züchter: „Das wächst sich schon noch zurecht.“ Ganz so auf die leichte Schulter nehmen darf man einen Nabelbruch jedoch nicht. Je nach Größe und Ausprägung kann er zu einer lebensbedrohlichen Gefahr für das Fohlen werden. 

 

Stutenvorbereitung beim Abfohlen, Geburtshygiene, Fohlenmelder, Vorbereitung zum Decken
Das oberste züchterische Ziel, aus jeder Zuchtstute jährlich ein gesundes Fohlen aufziehen, setzt einige wichtige Grundkenntnisse über den Geburtsverlauf bei Stuten voraus. Ein Beitrag dazu von Dr. Göbel, Tierärztliche Klinik für Pferde in Mühlen.

 

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